Lohnarbeit und Liebesleid

"Lohnarbeit und Liebesleid"

von Johanna Kaptein

Uraufführung 14.11.2012

Lohn und Liebe. Arbeit und Leid. Oder Lohn und Leid. Arbeit und Liebe. Oder eben: Lohnarbeit und Liebesleid. Von diesen Kombinationsmöglichkeiten und Wechselwirkungen erzählt Johanna Kaptein in vier Fallbeschreibungen. Im Mittelpunkt dieser Dramolette stehen: Der Soziophobiker von der Post, die verzweifelnde Sachbearbeiterin aus dem Call-Center mit Hello-Kitty-Handy, der Reiche ohne Gespür für Geld und der pensionierte, verlassene Busfahrer - ihre Lebensentwürfe stehen, gelinde gesagt, auf der Kippe. Es fehlt nur ein Schritt. Nur wenige Minuten haben sie Zeit, um ihr Schicksal zu besiegeln. Eine Viertelstunde entscheidet bei jedem von ihnen über Arbeit oder Arbeitslosigkeit, Liebe oder Hass, Leben oder Tod.
Und dann sind da auch noch die Stimmen, die allen sagen, was sie zu tun haben: nämlich, sich umbringen. Der Tod als Ausweg aus Lohnarbeit und Liebesleid. Da lachen sich die Stimmen ins Fäustchen. Und werden ziemlich sauer, wenn ihre Anstiftung zum Selbstmord einmal nicht klappt.

 Mit Lohnarbeit und Liebesleid zeigt Johanna Kaptein mit schwarzem Humor, Tempo und Witz vier Verwicklungen von Lohnarbeit und Liebesleid. Die vier Dramolette sind ein gesellschaftliches Kaleidoskop, ein bissiger Kommentar der Zusammenhänge von Arbeitswelt und privatem Glück und herzhaft gespickt mit diabolischen Humor.

"Offensives Agieren, pointierte Dialoge und choreografische Einlagen wie die Umsetzung der hektischen Arbeitswelt durch ein ebenso hektisches Balett von Rollwägelchen sorgen für Komik und führen dazu, dass sich der Zuschauer bestens unterhält, ohne dabei die eigentliche Tragik aus den Augen zu verlieren." (Münstersche Zeitung)

Es spielen: Marleen Böhm, Yvonne Köster, Sarah Kramer,  Konrad Schönberger, Simon Schwering, Josef Terstiege, Daniela Struck und Monika Valsch

Regie: Paula Artkamp, CoRegie: Jennifer Frost, Bühne: Daniela Rabenmilch, Musikkomposition: Kai Niggemann, Kostüme: Tina Toeberg, Licht: Volker Sippel, Maske: Sabine Schubert, Öffentlichkeitsarbeit: Rita Roring, Grafik- Design: Verena Blom, Fotos: Ralf Emmerich

Aufführungsrechte. Felix Bloch Erben GmbH&Co KG

Eine Produktion von Theater Sycorax in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, gefördert von: Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur; LAG NW, Stiftung Siverdes

Trailer Lohnarbeit und Liebesleid